
Linksfraktionen aus Hannover und Schwerin diskutieren kommunale Fragen
Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich Stadträte der LINKEN aus Hannover und Stadtvertreter der LINKEN aus Schwerin im Rahmen eines Vor-Ort-Besuches in der Landeshauptstadt. Im Mittelpunkt stand dabei der Erfahrungsaustausch zu Fragen der Stadtentwicklung sowie wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen. Einen regen Austausch gab es auch zu den finanziellen Rahmenbedingungen. Dabei interessierte die Gäste aus Niedersachsen vor allem, wie das Zusammenspiel zwischen linker Oberbürgermeisterin und Linksfraktion funktioniert. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und der Fraktionsvorsitzende Henning Foerster berichteten aus der täglichen Arbeit und schilderten, was trotz bekannt schwieriger Haushaltslage in den letzten Jahren auf den Weg gebracht wurde. Investitionen in Kitas, Schulsanierungen, Öffnung der Stadt zum Wasser, Wirtschaftsansiedlungen, Schwimm- und Laufhallenneubau, kommunaler Mindestlohn, Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten, Schwerin als Fairtrade Stadt oder mehr Transparenz durch Live Stream Übertragungen der Stadtvertretung, die Liste der Vorhaben, die auch dem Engagement von Oberbürgermeisterin und Linksfraktion zu verdanken ist, kann sich durchaus sehen lassen. Sie machten aber auch auf drückende Probleme, zum Beispiel die steigenden Ausgaben im Bereich Jugend und Soziales und die in den letzten Jahren realisierten Kürzungen aufmerksam. Das Treffen endete für Schwerin standesgemäß mit einem Besuch des Landtages im Schloss. Und es gibt eine Verabredung. Es soll ein nächstes Treffen geben, dann in der niedersächsischen Metropole.
