
Später Erkenntnisgewinn
Zur gestern verabschiedeten „Riemser Erklärung“ erklären die Landesvorsitzenden der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Vanessa Müller und Peter Ritter:
In ihrer „Riemser Erklärung“ stellen die Regierungschef:innen der ostdeutschen Bundesländer fest, dass „Spitzen- und Leitungspositionen […] auch in der zweiten Generation nach der Deutschen Einheit immer noch unterproportional mit ostdeutschen Führungskräften besetzt […]“ sind. Ein richtiger, wenn auch später Erkenntnisgewinn und es stellt sich die Frage, warum dieser Prozess so lange gebraucht hat. Denn immer wenn DIE LINKE, auch in Mecklenburg-Vorpommern, gefordert hat, für Ostdeutsche Wege in Führungspositionen zu eröffnen, wurde dem mit großer Ablehnung begegnet. „Brauchen wir nicht“ – hieß die parteiübergreifende Empörung. Wenn nun parteiübergreifend eine Kurskorrektur erfolgen soll, kann man dies nur begrüßen.
