SPD und Rentenangleichung – Endlich handeln statt ankündigen!
Zur Ankündigung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, sich nach der Bundestagswahl dafür einzusetzen, die Angleichung der Ostrenten schneller als bisher geplant umzusetzen, erklärt Björn Griese, stv. Landesvorsitzender der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern:
Offensichtlich führt die Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzende beim Thema Rentenangleichung die Ankündigungspolitik ihres Vorgängers fort. Wie vor der Landtagswahl 2016 Erwin Sellering, nutzt nun Manuela Schwesig das Thema für substanzlose Aussagen. Sie selbst war damals als Bundesministerin Erwin Sellering beigesprungen und hat später selbst an Merkels Kabinettstisch dem Plan zur Rentenangleichung bis zum Jahr 2025 zugestimmt, welchen sie nun kritisiert. Das ist alles andere als glaubwürdig.
Ja, der Rentenwert Ost muss endlich an das Westniveau angepasst werden! Ja, 2025 ist viel zu spät dafür! Nein, der gleichzeitige Wegfall der Höherwertung der Ostlöhne für die Rentenberechnung ist nicht gerecht! Nein, die heutigen und zukünftigen Rentnerinnen und Rentner brauchen nicht noch mehr substanzlose Ankündigungen vor Wahlen, sondern endlich Gerechtigkeit!
