
Feierliche Übergabe der Förderurkunde für die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund in Berlin
Gestern überreichte Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks der Hansestadt Stralsund in Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Kerstin Kassner und des Oberbürgermeisters Dr. Badrow die Förderurkunde über 1 Millionen Euro an Bundesmitteln aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Mit dem Geld werden Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten in der Kulturkirche St. Jakobi finanziert. Das Bundesbauministerium hat mit dem neuen Bundesprogramm herausragende Projekte des Städtebaus ausgezeichnet und stellt insgesamt 50 Mio. Euro Fördergelder für bundesweit 21 Projekte bereit. Kerstin Kassner, Mitglied der Bundestagfraktion DIE LINKE, hat sich als Mitglied der Jury „Nationale Projekte des Städtebaus“, bestehend aus Bundestagsmitgliedern und Experten verschiedener Fachdisziplinen, für das Projekt in ihrem Wahlkreis Vorpommern-Rügen eingesetzt.
„Es freut mich sehr, dass die Kulturkirche St. Jakobi im Herzen von Stralsund zu den ausgewählten Projekten gehört und als ein bedeutender Teil des UNESCO-Welterbes in Stralsund nun aufgewertet wird. Der Bund hat nun mit dem feierlichen Verleihungsakt die Auszeichnung offiziell bestätigt. Meine Fürsprache in der Jurysitzung für die schöne Hansestadt Stralsund hat sich am Ende ausgezahlt: Die Bundesmittel, die nun in die Hansestadt fließen, werden dort dringend gebraucht und sind gut angelegtes Geld. Dass sich Stralsund gegen 270 Bewerber durchsetzen konnte ist das richtige Zeichen für meinen Wahlkreis Vorpommern-Rügen, der leider immer noch zu den strukturschwächsten Kreisen zählt“, kommentiert Kerstin Kassner die Juryentscheidung.
„Die zahlreichen auf der Jurysitzung vorgestellten Baudenkmäler und öffentlichen Bauprojekte haben deutlich gemacht, dass auch in Zukunft noch erheblicher Investitionsbedarf für den Erhalt und die Sanierung von historischen Städten und Baudenkmalen besteht. Ich werde mich daher auch in Zukunft für eine gute finanzielle Ausstattung der Bundesprogramme der Städtebauförderung und des Denkmalschutzes stark machen. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr auch andere Städte und Gemeinden in MV im Rahmen des neuen Bundesprogramms zum Zuge kommen“, so Kerstin Kassner weiter.
