Kunsthalle in Rostock erhält 4 Mio. Euro aus neuem Bundesprogramm für bauliche Maßnahmen
Aus dem neuen Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ fließen 4 Mio. Euro in die Hansestadt Rostock. Mit dem Geld wird die Stadthalle um ein Schaudepot erweitert. Das Bundesbauministerium hat auch in diesem Jahr herausragende Projekte des Städtebaus ausgezeichnet und stellt insgesamt 150 Mio. Euro Fördergelder für bundesweit 46 Projekte bereit. Die 50 Millionen Euro, die von 2014 bis 2017 für dieses Programm jährlich zur Verfügung stehen, sind in diesem Jahr einmalig mit 100 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm aufgestockt worden. Gefördert werden in diesem Jahr insbesondere Denkmalensembles mit bundesweiter Bedeutung (zum Beispiel UNESCO‑Welterbestätten) und bauliche Kulturgüter von außergewöhnlichem Wert. Kerstin Kassner, Mitglied der Bundestagfraktion DIE LINKE, hat sich als Mitglied der Jury „Nationale Projekte des Städtebaus“, bestehend aus Bundestagsmitgliedern und Experten verschiedener Fachdisziplinen, für das Projekt in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt.
„Auch in diesem Jahr konnten wir ein bedeutsames kulturelles Projekt in Mecklenburg-Vorpommern auswählen und in die Reihe der mit Bundesmitteln geförderten Projekte aufnehmen. Der Einsatz für Mecklenburg-Vorpommern hat sich also auch in diesem Jahr gelohnt. Das Museum in Rostock ist ein bedeutsamer Kunstmuseumsneubau aus der DDR-Zeit. Mit dem Projekt kann die ursprüngliche städtebauliche Konzeption vervollständigt und das Museum als Kulturstandort gestärkt werden. Für die Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und insbesondere für die Hansestadt Rostock ist das ein guter Tag. Gerade für die prekäre finanzielle Situation in Rostock sind die Bundesmittel ein hilfreicher Beitrag und sehr gut angelegtes Geld“, kommentiert Kerstin Kassner die Juryentscheidung.
„Die zahlreichen auf der Jurysitzung vorgestellten Baudenkmäler und öffentlichen Bauprojekte – insgesamt gab es 168 eingegangene Projektvorschläge mit einem Antragsvolumen von rund 630 Millionen Euro – haben deutlich gemacht, dass auch in Zukunft noch erheblicher Investitionsbedarf für den Erhalt und die Sanierung von historischen Stätten und Baudenkmalen besteht. Ich werde mich daher auch in Zukunft für eine gute finanzielle Ausstattung der Bundesprogramme der Städtebauförderung und des Denkmalschutzes stark machen. Für mich ist Kunst und Kultur kein Luxus, sondern notwendige Voraussetzung für inspirierendes und glückliches Miteinander der Menschen. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr auch andere Städte und Gemeinden in MV im Rahmen des neuen Bundesprogramms zum Zuge kommen“, so Kerstin Kassner weiter.
