Rentenangleichung: Falsches Argument gegen späten Vorschlag
„Der eine – SPD-Kanzler-Kandidat Peer Steinbrück – macht einen späten Vorschlag; der andere – der Rostocker CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Rehberg – kontert mit dem falschen Argument“, so fasst Martina Bunge die derzeitige Debatte um die Angleichung der Rente Ost an West zusammen.
Die Expertin für Ost-Renten erklärt dazu weiter:
„Der eine – SPD-Kanzler-Kandidat Peer Steinbrück – macht einen späten Vorschlag; der andere – der Rostocker CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Rehberg – kontert mit dem falschen Argument“, so fasst Martina Bunge die derzeitige Debatte um die Angleichung der Rente Ost an West zusammen.
Die Expertin für Ost-Renten erklärt dazu weiter:
„Links wirkt. Nach unseren jahrelangen Vorstößen will nun endlich auch die SPD in Sachen Rentenangleichung aktiv werden. Das ist gut so. Weniger gut ist der anvisierte Zeitpunkt, denn viele der betroffenen Rentnerinnen und Rentner werden im Jahr 2020 – dreißig Jahr nach Herstellung der Einheit – nichts mehr davon haben.
Aus Sicht der Linken muss die Angleichung so schnell wie möglich, nämlich im kommenden Jahr, beginnen und soll bis Ende 2016 erreicht sein, damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren noch zu Lebzeiten Gerechtigkeit erfahren. Dafür schlagen wir einen steuerfinanzierten, stufenweise steigenden Zuschlag vor.
Eckhard Rehbergs Kritik am Steinbrück-Vorschlag führt das falscheste aller Argumente ins Feld. Er malt eine Verschlechterung für die ostdeutschen Beschäftigten an die Wand, weil er sich die Rentenangleichung nur mit einem Wegfall der Höherbewertung vorstellen kann.
Die Höherbewertung soll einen Ausgleich für die noch immer niedrigeren Löhne im Osten schaffen. Das ist sinnvoll – warum soll gleiche Arbeit nicht wenigstens bei der Rente gleich bewertet werden, auch wenn diese immer noch nicht gleich entlohnt wird?
Was den Vorschlag der SPD angeht, so ist auch hier noch zu prüfen, wie sie mit der Höherbewertung umgehen will. Vor allem aber steht die Frage, ob die SPD endlich mal Rückgrat zeigt, falls sie wieder in Regierungsverantwortung kommen sollte.“
Die Expertin für Ost-Renten erklärt dazu weiter:
„Links wirkt. Nach unseren jahrelangen Vorstößen will nun endlich auch die SPD in Sachen Rentenangleichung aktiv werden. Das ist gut so. Weniger gut ist der anvisierte Zeitpunkt, denn viele der betroffenen Rentnerinnen und Rentner werden im Jahr 2020 – dreißig Jahr nach Herstellung der Einheit – nichts mehr davon haben.
Aus Sicht der Linken muss die Angleichung so schnell wie möglich, nämlich im kommenden Jahr, beginnen und soll bis Ende 2016 erreicht sein, damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren noch zu Lebzeiten Gerechtigkeit erfahren. Dafür schlagen wir einen steuerfinanzierten, stufenweise steigenden Zuschlag vor.
Eckhard Rehbergs Kritik am Steinbrück-Vorschlag führt das falscheste aller Argumente ins Feld. Er malt eine Verschlechterung für die ostdeutschen Beschäftigten an die Wand, weil er sich die Rentenangleichung nur mit einem Wegfall der Höherbewertung vorstellen kann.
Die Höherbewertung soll einen Ausgleich für die noch immer niedrigeren Löhne im Osten schaffen. Das ist sinnvoll – warum soll gleiche Arbeit nicht wenigstens bei der Rente gleich bewertet werden, auch wenn diese immer noch nicht gleich entlohnt wird?
Was den Vorschlag der SPD angeht, so ist auch hier noch zu prüfen, wie sie mit der Höherbewertung umgehen will. Vor allem aber steht die Frage, ob die SPD endlich mal Rückgrat zeigt, falls sie wieder in Regierungsverantwortung kommen sollte.“
