DIE LINKE ruft auf zum Prostest: Zwischenlager Lubmin darf kein Endlos-Lager werden
Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der Fraktion DIE LINKE im Bundestag ruft dazu auf, sich an den Protesten gegen die Castor-Transporte nach Lubmin zu beteiligen: „Es gibt einen breiten von parlamentarischen und außerparlamentarischen Gruppen getragenen Protest gegen die unverantwortliche Atompolitik der Bundesregierung.
Die Auftaktdemo beginnt am Samstag um 14.00 Uhr am Markt in Greifswald. Der Protest ist nötiger den je, seit bekannt wurde, dass der Geschäftsführer der Energiewerke Nord (EWN) als Betreiber, einen Antrag an das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern für eine unbefristete Pufferlagerung von fremdem Atommüll für das Zwischenlager Nord (ZLN) gestellt hat. Damit wird das ZLN schleichend zu einem „Endloslager“. DIE LINKE hatte darauf schon im Dezember hingewiesen und leider Recht behalten.
Auch im Parlament werden wir gegen diese Politik aktiv: In der nächsten Sitzungswoche wird ein Antrag der Fraktion DIE LINKE mit dem Titel „Keine weiteren Einlagerungen ins Zwischenlager Nord (Lubmin)“ in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit Demonstrationen und parlamentarischen Initiativen wollen wir den Druck auf die schwarz-gelbe Bundesregierung erhöhen. Lubmin ist ein Seebad und keine Mülldeponie. Im Jahr 2039 muss mit der Lagerung von Atommüll Schluss sein und das Zwischenlager wie geplant abgewickelt werden.
Nach den Transporten im Dezember 2010 sollen in der kommenden Woche am 16. und 17. Februar erneut Castorbehälter in das Zwischenlager Nord verbracht werden.
