Schwarz-Gelb brüskiert Bundesrat und lässt in der DDR geschiedene Frauen im Regen stehen

„Die Bundesregierung lässt die in der DDR geschiedenen Frauen mit ihrem Rentenproblem im Regen stehen. Sie denkt überhaupt nicht daran, der Aufforderung des Bundesrates nachzukommen und eine gerechte Lösung für diese Frauen herbeizuführen, die oft nur Armutsrenten beziehen.“ Das erklärt Dr. Martina Bunge zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Frage, was die Bundesregierung zu tun gedenke, um eine Entschließung des Bundesrates vom 24. September 2010 umzusetzen.

Weiter stellt die Verantwortliche der Fraktion DIE LINKE für die Probleme der Rentenüberleitung Ost fest:

„Diese Situation ist 20 Jahre nach Herstellung der deutschen Einheit unhaltbar. Die Frauen haben häufig, meist unter Verzicht auf die eigene Entwicklung, über viele Jahre die Kinder betreut oder die Eltern gepflegt, oft übrigens auch die des Ex-Gatten. Für sie, die auf eine nach DDR-Maßstäben ausreichende Absicherung im Alter vertrauen konnten (zum Beispiel durch die Zahlung freiwilliger Beiträge für die Rente), ist es entwürdigend, nun auf das Sozialamt angewiesen zu sein.“