Bundesinnenminister Friedrich hat fragwürdiges Bild vom Miteinander in Deutschland
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, sagte der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kurz nach Amtsantritt. Dazu erklärt Steffen Bockhahn, Mitglied des Deutschen Bundestages und Landesvorsitzender der LINKEN Mecklenburg-Vorpommern:
„Bundesinnenminister Friedrich hat sich mit seiner Äußerung klar positioniert und deutlich gemacht, dass er die im Grundgesetz festgeschriebene Religionsfreiheit und Gleichheit nicht auf den Islam bezieht und ein fragwürdiges und nicht zeitgemäßes Bild vom Miteinander in Deutschland pflegt. Er steht damit nicht auf dem Boden des Grundgesetzes, das er zu verteidigen hat. Zu behaupten, der Einfluss des Islam wäre in der Historie Deutschlands nicht belegbar, geht völlig an den Realitäten vorbei. Anscheinend rechnet Bundesinnenminister Friedrich die Geschichte der Bundesrepublik nicht zur deutschen Historie.“
