DIE LINKE beteiligt sich am Protest: Castor und Atomlobby stoppen
Berlin/ Schwerin, den 25.11.2010 – Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der Fraktion DIE LINKE im Bundestag ruft dazu auf, sich an den Protesten gegen die Castor-Transporte nach Lubmin zu beteiligen: „Wir hoffen auf einen breiten von parlamentarischen und außerparlamentarischen Gruppen getragenen Prostest gegen die unverantwortliche Atompolitik der Bundesregierung. Wir rufen die Menschen in MV und in ganz Deutschland dazu auf, sich den Protesten anzuschließen und ein entschiedenes Nein zur Lobbypolitik der Bundesregierung, die allein der Profitmaximierung der großen Energiekonzerne dient, nach Berlin zu schicken.“
Die Landesgruppe MV wird gemeinsam mit der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE in Greifswald am 7.12.2010 an der öffentlichen Fraktionssitzung der Landtagsfraktion DIE LINKE in Greifswald und am geplanten Aktionstag mit dem Titel „Nein zum Atomdeal!“ teilnehmen.
„Selbstverständlich werden wir auch bei den Protesten rund um die Castortransporte am 16.12.2010 präsent sein. Schon jetzt sprechen wir unseren Dank und Respekt den Menschen aus, die stellvertretend für die Mehrheit dieses Landes protestieren. Wir bitten auch darum, sich der Online-Petition mit dem Titel „Nur Castoren mit Atommüll aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nach Lubmin“ der stellv. Landesvorsitzenden der LINKEN MV Dr. Mignon Schwenke anzuschließen. Der Prostest gegen die Verlängerung der Atomlaufzeiten – wie die Ereignisse im Wendland gezeigt haben – wird von allen Bevölkerungsschichten und Generationen getragen. Er repräsentiert die Mehrheit der Bevölkerung und bringt die ganz berechtigten Sorgen, Ängste und Nöte der Menschen zum Ausdruck.“ Die schwarz-gelbe Bundesregierung fördert gegen alle Vernunft weiter eine Energiepolitik ohne Zukunft. Wir wollen in Zukunft keine hochriskanten Atommülltransporte durch Europa und Deutschland. Schwarz-Gelb wälzt die Probleme auf die nachfolgenden Generationen ab. DIE LINKE will einen schnellen und endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie. Wir fordern von der Bundesregierung, die Energiewende hin zu sauberen und regenerativen Energieträgern einzuleiten. Deutschland muss zum Vorreiter für den Ausbau erneuerbarer Energien werden und eine konsequente Energiewende einleiten.“
Heidrun Bluhm, MdB – Steffen Bockhahn, MdB – Dr. Martina Bunge, MdB – Dr. Dietmar Bartsch, MdB
