Rostocker Schüler übergeben „red hands“ gegen Einsatz von Kindersoldaten an Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel
Weltweit werden derzeit etwa 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Im Rahmen von Projekttagen setzten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema auseinander. Mit der „red hands“ Initiative sammelten sie rote Hände als Zeichen des Protests.
Der Rostocker Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn (DIE LINKE) war beim Projekttag am Innerstädtischen Gymnasium im Februar zu Gast. Heute konnten die Schüler des ISG, Jan Philipp Keiper (18) und Linus Arfert (15), die gesammelten roten Hände zusammen mit dem Abgeordneten an den Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel übergeben. Minister Niebel zeigte sich erfreut über die Aktion der Schülerinnen und Schüler. „Der Einsatz von Kindern als Soldaten ist ein unglaubliches Verbrechen. Wir tun vieles, um wenigsten den Kindern, die befreit werden konnten, eine Perspektive zu geben.“ Jan Philip Keiper und Linus Arfert sagten nach dem Treffen mit dem Minister: „Wir freuen uns, dass wir stellvertretend für die vielen hundert Schülerinnen und Schüler die red hands an den Minister übergeben konnten. Von Dirk Niebel erwarten wir jetzt, dass er alles tut, um den betroffenen Kindern zu helfen.“ Der Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn versprach, die Schülerinnen und Schüler auch weiter bei ihrem Engagement gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu unterstützen. „Die Bundesrepublik ist in der Pflicht Bürgerkriege verhindern zu helfen. Wo es keinen Krieg gibt, braucht man auch keine Kindersoldaten.“
